Händel-Festspiele Halle

Feierstunde zur Eröffnung der Händel-Festspiele unter dem Händeldenkmal 2025, Foto: Musikland Sachsen-Anhalt

Allgemeines

Schon im 19. Jahrhundert war Halle Austragungsort von Händel-Festen. Regelmäßig finden die Festspiele nun ebenfalls schon seit 1952 jährlich statt. Die große Bedeutung Händels für die Stadt Halle schlägt sich in einer umfassender Werkforschung nieder, die wiederum regelmäßig im Rahmen der Festspiele zu Aufführungen umgesetzt wird.  

Manche Formate, die die Aufführungen von Opern und Oratorien flankieren, wurden ebenfalls bereits in den 1950er Jahren etabliert. Dazu zählen etwa Orgelkonzerte oder musikalische Gottesdienste. In der jüngeren Vergangenheit wurde das Programm zunehmend international und zeitgenössisch ausgerichtet, indem es etwa um Crossover-Formate erweitert wurde. An die Stelle eines Mottos traten seitdem Themenreihen, 2026 etwa „Mannsbilder: Helden, Herrscher, Herzensbrecher“, die die jährliche Richtung vorgeben. Eine Aufführung des „Messiah“ – Händels populärstes WerkWerk Werk ist die Zusammenfassung von Gehäuse, Pfeifen und Windlade eines selbstständigen Teils der Orgel. Jedes dieser Teilwerke wird in der Regel mit einer eigenen Tastatur gespielt. – findet als Konstante jedoch nach wie vor jedes Jahr statt. Eröffnet wird das Festival auf dem Markplatz vor dem Händeldenkmal. Zum Abschluss gibt es seit vielen Jahren ein großes Open-Air-Konzert in der Galgenbergschlucht, bei dem Alte Musik auf Pop und Rock trifft. 

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Helen Hahmann

Helen arbeitet freiberuflich für das Netzwerkbüro und ist die verantwortliche Redakteurin für das Projekt #volltemperament. Die promovierte Musikethnologin ist unter anderem Expertin für das Instrument mit den 1000 Namen, das in jede Hosentasche passt: die Maultrommeln, sowie für das Jodeln und die Jodlerwettstreite im Harz. Sie arbeitet darüber hinaus als Hörfunkautorin und Audiobiografin.