Familie
* 19. November 1853 in Merseburg, † 29. April 1928 in Bautzen
Der Vater des Komponisten, Johann Gottlob Eilenberg (1823-1863/64?), war Trompeter bei der 4. Eskadron des Königlichen 12. Husarenregiments. Die Mutter Auguste Dorothea Eilenberg, geb. Sachse (1820-gestorben nach 1881), war die Tochter des Böttchermeisters Johann Valentin Sachse. Die Hochzeit fand am 11. Februar 1848 im Dom zu Merseburg statt. Gewohnt hat die Familie in der Oberen Breiten Straße 482 (ab 1908 Nr. 5) in Merseburg unweit der Ruine der Kirche St. Sixti. Das Haus steht nicht mehr. Carl Max hatte vier Geschwister: Gottlob Richard (geb. 1848), Auguste Marie (geb. 1849), Friederike Alma (geb. 1856) und Carl Gustav Paul (geb. 1857). Von eventuellen weiteren Geschwistern sind bisher keine Daten bekannt.


Ausbildung
Max Eilenberg verfasste 1925 eine kleine Broschüre „Plaudereien aus meinem Leben“ wodurch man seine wesentlichen Lebensstationen nachvollziehen kann.
„Mein Spielzeug, ich weiß es noch genau, war ein Stiefelknecht, an dem mein Vater Violinsaiten angestrafft hatte. Das war meine Violine und wenn die Trompeter mit Musik bei uns vorbeizogen, so stand ich an der Tür mit meiner Stiefelknechtfiedel und strich mit einem Stecken über die Saiten zum Gaudium der auf Schimmeln reitenden Trompeter. Ich liebte die Musik, und als sogar die Musikproben in unserem Hause stattfanden, da habe ich still in der Ecke gesessen, in voller Andacht mit dem Stiefelknecht unterm Arm. –
Mein Vater starb frühzeitig, und ich kam mit dem zehnten Lebensjahre in das königlich preußische Militär-Knabenerziehungs-Institut, Schloß Annaburg, zur Schule und einhalb Jahr darauf auch zu der angegliederten Musikschule. Dort verblieb ich bis zu meiner vollständigen Ausbildung. … Jeder Schüler konnte sich zwei Instrumente, zu welchen er Lust hatte, wählen, um sich darauf ausbilden zu lassen. Ich wählte Trompete, Cello später noch Violine. Die Wirbeltrommel mußte jeder schlagen lernen. Nach der Konfirmation wurden wir zur ersten Musikschule versetzt, die sich in der Hauptsache mit guter und klassischer Musikpflege befaßte. Unsere Musikmeister waren Orlamünder [vermutlich Johann Orlamünder 1815-1889] und Sußmann. Sie unterrichteten uns in allen Fächern der Musik. Unter dem Kommandeur Oberst von Paris gestaltete sich die Schule zu einer Stätte der Kunst und Wissenschaftspflege.“
Aachen und Dresden
„Nach meiner Reifeprüfung wurde ich am 1. Oktober 1871 beim zweiten ehemaligen Inf.-Regt. 28 in Aachen als Hoboist (Flügelhornist und Cellist) [Anm.: Hoboist war die Bezeichnung eines Militärmusikers in einem Musikkorps.] eingestellt. Die rheinischen Musikfeste in Aachen, die im großen Saale des Kurhauses stattfanden, dürften auch wir als mitwirkende Hoboisten die schönsten Erlebnisse nennen, zumal sie uns Gelegenheit boten, mit den ersten Künstlern Deutschlands bekannt zu werden. Von sämtlichen Hoftheatern, wie Berlin, Dresden, München und anderen kamen diese Größen …“
„Im Jahre 1874 wechselte ich meine Garnison und ließ mich zum 2. Sächs. Gren.-Regt. Nr. 101 nach Dresden versetzen. Welche Lust es für mich war, nunmehr in Dresden, dem Tempel der Kunst mit dem Hoftheater ersten Ranges und den besten Sängern der damaligen Zeit zu leben, ist nicht in kurzen Worten geschildert.“
Max Eilenberg über Johann Strauss: „Er durfte natürlich nicht fehlen, der Walzerkönig, der mit uns im Trianon in Dresden seine Walzermelodien konzertierte. Es war eine Lust, unter ihm zu musizieren. Fesche Straußsche Walzer hat er uns gelehrt. Er hielt auf gleichmäßigen Bogenstrich der ersten Violinen, auf genaue und peinliche Durchführung der vorgeschriebenen Tonstärke und auf scharfen Rhythmus.“
Bei den 133ern in Zwickau
Meine Beförderung zum Stabshoboisten erfolgte im Jahre 1884, und zwar beim 9. Inf.-Regt. 133 in Zwickau. Ein stattliches Musikkorps, mit dem ich in dienstlicher und außerdienstlicher Tätigkeit stets den Anforderungen zur allgemeinen Befriedigung gerecht werden konnte, stand mir zur Verfügung. Bei dieser Kapelle erreichte mich 1888 meine Ernennung zum Militärmusikdirigenten. Fast jedes Jahr waren wir Gäste in Hamburg und musizierten dort im `Konzerthaus Hamburg`.“
Militärkapellmeister mussten, um gegenüber der Konkurrenz zu den anderen Militärkapellmeistern, aber auch den freien Unternehmerorchestern und ihren Dirigenten wie Josef Gung’l oder Benjamin Bilse standhalten zu können, beim Publikum beliebt sein und überdurchschnittliche künstlerische Qualitäten haben. Hatten sie diese Vorzüge nicht, blieben ihre Kapellen auf die militärischen Aufgaben beschränkt ohne Engagements zusätzlicher Konzerte, die auch zusätzliche Einnahmen für den einzelnen Musiker bedeuteten.
„Die sonntäglichen Platzmusiken auf dem Hauptmarkt, Kornmarkt und Kaiser-Wilhelm-Platze waren die schönsten Verbindungen zwischen Rathaus und Kaserne. Ich meine damit die Verbindungen zwischen Zivil und Militär. Es war ein gutes Einvernehmen.“
Bautzen
„Nach 30jähriger Militärdienstzeit vertauschte ich meine Uniform mit dem Frack. Am 7. Januar 1902 nahm mich die Stadt Bautzen als Musikdirektor in Pflicht. Mit vieler Freude und ernstem Bestreben habe ich bis 1912 in dieser Stellung, die mir bald einen großen Kreis Freunde und allseitige Anerkennung sicherte, meinen Posten ausgefüllt.“
Nachdem Max Eilenberg im Januar 1902 die Leitung des Stadtorchesters Bautzen übernommen hatte, gab er mit dem Orchester bereits im Mai 1902 ein Gastkonzert in Zwickau, worüber Der sächsische Erzähler: Bischofswerdaer Tageblatt am 29. Mai 1902 berichtete: „Das gestrige Eilenberg-Konzert im Schwanenschloß gestaltete sich zu einem Ereigniß. Der große Saal des Etablissements war schon am frühen Nachmittag so überfüllt, daß Hunderte umkehren mußten, ohne Einlaß zu erhalten. Als dann der beliebte Dirigent auf dem Podium erschien, brachte ihm das Publikum lebhafte Ovationen dar. Mit gewohnter Verve leitete Herr Eilenberg das Konzert, das von seinen hier unvergessenen Eigenschaften als Dirigent und von der hervorragenden Thätigkeit seiner Bautzener Kapelle glänzendes Zeugniß ablegte. Alle Nummern des reichhaltigen Programms fanden stürmischen Beifall.“
Zwölf Jahre war Max Eilenberg Musikdirektor der Stadtkapelle Bautzen. „Von 1911-1918 leitete er dann die Kurkapelle Schlangenbad (Taunus) und erzielte dort dieselben großartigen Erfolge. Nach Hamburg und Berlin wurde er mehrmals als Gast gerufen. Bautzen aber war seine zweite Heimat geworden, der er gern die Treue hielt. Und er fand dafür auch den Dank, denn eine dankbare Aufgabe erwuchs ihm in der Eigenschaft eines Dirigenten der Freien Vereinigung ehemaliger Militärmusiker. Max Eilenberg fand hier unter den Musikern lediglich willige und tüchtige Kräfte und so blieb auch diese letzte Schaffensperiode seines Lebens nicht ohne schöne Erfolge“, so das Bautzener Tageblatt vom 30. April 1928
Max Eilenberg als Dirigent der Werke seines Bruders Richard
„Noch erwähnen möchte ich meinen Bruder, den Komponisten und Musikdirektor Richard Eilenberg, welcher in Berlin in voller Frische und Rüstigkeit lebt. Dessen Kompositionen, die in der ganzen Welt gespielt werden, habe ich nie in meinen Konzerten fehlen lassen, da diese stets beifallsfreudig aufgenommen wurden. Wer kennt nicht seine `Mühle im Schwarzwald`, `Heinzelmännchen`, `Blau Veilchen`, `Die Post kommt`, `Petersburger Schlittenfahrt` usw.“
In erster Ehe war Max Eilenberg mit Marie Elisabeth Pocher genannt Weber (1856-1899) verheiratet. Die Hochzeit fand am 29. Januar 1881 in Dresden statt. Das Ehepaar hatte 10 Kinder, von denen sechs das Erwachsenenalter erreichten. Nach dem Tod seiner Frau heiratete er, vermutlich um 1900 in Zwickau, Lina Margarete Schönherr (1863-?). Aus dieser Ehe gingen keine gemeinsamen Kinder hervor.
Am 29. April 1928 verstarb Max Eilenberg im städtischen Krankenhaus in Bautzen an den Folgen einer fortschreitenden Arterienverkalkung. Die Beerdigung fand am 2. Mai auf dem Taucherfriedhof statt.
Musikhistorische Bedeutung und Werke
Max Eilenberg schätzte die Musik Richard Wagners: „Der Meister unter den Meistern. Er kam 1875 nach Dresden und wohnte im Hotel `Bellevue`. Die beiden Grenadierkapellen brachten ihm ein Morgenständchen als Gruß in der Residenz. Er sprach seinen Dank dafür aus und betonte, daß die Militärkapellen diejenigen gewesen, denen er es zu danken habe, daß seine Musik ins Volk gedrungen sei. Die beiden Grenadierkapellmeister sprachen dem großen Opernkomponisten gegenüber den Wunsch aus, ein Autogramm von ihm zu besitzen, welches die genaue Ausführung des Doppelschlages (Spielmanier zur Verzierung der Melodie), wie er in der `Rienzi-Ouvertüre` vorkomme, vorgeschrieben sei. Das hat er auch gern getan, und zwar gab er den Doppelschlag beim ersten Regiment von unten anfangend und beim zweiten Regiment von oben anfangend an. Mit anderen Worten gesagt, tut wie es euch beliebt.“
Nicht nur Richard Wagner, sondern die Musik fast sämtlicher Komponisten aus dem Bereich der Symphonik und der Oper sind durch Konzerte der Militärkapellen mit gemischten Programmen „ins Volk gedrungen“.
Max Eilenberg gehörte zu jenen Dirigenten, die in ihrer Zeit ganz besonders darauf bedacht waren, konsequent diesen Weg der Programmgestaltung zu gehen. Die Werke Richard Wagners sind ein deutliches Beispiel dafür, die er als Militärkapellmeister immer wieder dirigierte. Das Vorspiel zur Oper „Lohengrin“, die Ouvertüre zur Oper „Tannhäuser“ und „Rienzi“ gehörten zum fixen Repertoire seines Orchesters. Auch Teile aus „Der Ring des Nibelungen“, „Die Meistersinger von Nürnberg“ und „Tristan und Isolde“ wurden zur Aufführung gebracht. Selbst das heute selten zu hörende WerkWerk Werk ist die Zusammenfassung von Gehäuse, Pfeifen und Windlade eines selbstständigen Teils der Orgel. Jedes dieser Teilwerke wird in der Regel mit einer eigenen Tastatur gespielt. „Das Liebesmahl der Apostel“ kam unter seiner Leitung zur Aufführung.
„… Daß die Besitzer auch in concertlicher Beziehung gewillt sind, ihren Gästen das Beste zu bieten, haben sie mit dem Engagement des sächsisch. Inf.-Reg. Nr.133 bewiesen, das sich unter der Leitung des königl. Musikdirectors Max Eilenberg weit über die Grenzen des sächsischen Vaterlandes hinaus des besten Rufes erfreut. Auch als Componist ist Herr Eilenberg bedeutend, wie sein großes militärisches Tongemälde bewies, welches zu den interessantesten Nummern des Programms gehörte. Auf letzterem waren Componisten der verschiedensten Richtung vertreten, sodaß jedem Geschmack entsprochen wurde. Wagner, Rossini, Verdi, Thomas, Ascher und Andere wechselten in bunter Ordnung mit einander ab. Die Ausführung einer jeden einzelnen Nummer war eine außerordentlich exacte und machte dem Dirigenten, wie der ganzen Capelle alle Ehre“, schrieb das Hamburger Fremdenblatt vom 14. Mai 1889
„Auch als Componist ist Herr Eilenberg bedeutend“, doch ist die Forschung zu seinen Kompositionen erst am Anfang. Nur von 3 der 18 bekannten Werktitel sind Opus Zahlen bekannt. Die höchste Opus-Zahl ist 91, woraus ersichtlich ist, dass viele Kompositionen von Max Eilenberg erst wiederentdeckt werden müssen. Eilenberg hat Werke seines Bruders Richard und anderer Komponisten, wie z.B. von Carl Bohm für Militärkapellen arrangiert. Als Beispiel dient die Mitwirkung bei der Enthüllung des Schumann-Denkmals am 8. Juni 1901 in Zwickau: „Die Enthüllungsfeier wurde mit der Festouvertüre über das Rheinweinlied von Schumann, für Bläserchor vom Musikdirektor Max Eilenberg bearbeitet, eingeleitet.“ Frankenberger Tageblatt und Lichtenstein-Callenberger Tageblatt vom 11. Juni 1901
Max Eilenberg war sowohl im militärischen wie auch im zivilen Bereich ein besonders erfolgreicher Dirigent. In all den Jahrzehnten seines musikalischen Wirkens war er Musikvermittler für die klassische Musik, indem er durch sorgfältige Programmgestaltung viele Menschen dafür nicht nur interessierte, sondern auch begeisterte.
Abschließend ein letztes Zitat von Max Eilenberg: „Mögen sie ihnen sagen, daß man mit einem sonnigen Herzen und einem Lied auf den Lippen auch in ernsten Tagen frisch durch die Welt kommen kann.“
Literatur
- Max Eilenberg: Plaudereien aus meinem Leben, Verlag Bautzener Nachrichten, 1925.
- Wolfgang Janka: Richard Eilenberg (1848-1927) Komponist und Musikdirektor, Merseburger Kreiskalender 2016.
- Kirchenbuch Merseburg, Schloss- und Domkirche St. Laurentii et Johannis baptistae, Militärregister, Taufen 1834-1857, S. 89, 94, 111, 119 und 126, Landeskirchenarchiv der EKM/Magdeburg, online bei www.archion.de, abgerufen am 6.1.2026).
- Die Schreibweise der Mutter ist bei den Taufeintragungen der Kinder im Kirchenbuch Dorothee und bei der Eheschließung Dorothea.
- Deutsches Zeitungsportal
Werkverzeichnis
Folgende Original-Kompositionen von Max Eilenberg
konnten festgestellt werden:
1. Der Kapellmeister von Venedig, Grosse musikalische Humoreske für Orchester Verlag Seeling, Dresden Hofmeister Katalog Mai 1883
Eine Aufführung des Werkes ist am 20. November 1892 in Malmédy, heute eine Stadt in Belgien in der Provinz Lüttich, nachweisbar.
Zeitung „LA SEMAINE“ (Cércle de Malmédy) vom 12. November 1892, Ankündigung eines Karneval-Konzertes, bei dem das Auftreten „des berühmten Kapellmeisters von Venedig“ von Max Eilenberg zur Aufführung kam.
Gießener Anzeiger vom 9. Februar 1901
2. Im Zoologischen Garten, Promenaden-Gavotte
„Eine musikalisch recht gut durchgeführte Promenaden-Gavotte: `Im Zoologischen Garten`, von Herrn Max Eilenberg dem Director Herrn A. Schöpf gewidmet, kam hierbei zur Aufführung. Dieselbe wirkte melodisch wie rhythmisch so ansprechend, daß sie zweimal wiederholt werden mußte. Für Pianoforte arrangirt, erschien sie in recht geschmackvoller Ausstattung bei W. Weiße in Dresden.“, Dresdner Anzeiger vom 29. Juli 1884
Staatsbibliothek zu Berlin Signatur: DMS 208988, Im Zoologischen Garten. Promenaden-Gavotte für Klavier, Verlag H. Weiss, Dresden
3. Königin-Carola-Marsch
Wochenblatt und Anzeiger für Hohenstein-Ernstthal vom 20. August 1885
4. Spanisches Ständchen für Piston/Trompete und Orchester
Wochenblatt und Anzeiger für Hohenstein-Ernstthal vom 20. August 1885
Staatsbibliothek zu Berlin Signatur: DMS 150244
Spanisches Ständchen für Cornet à piston und Klavier
sowie in der Fassung mit Orchester: Partitur und Stimmen, Verlag A. E. Fischer, Bremen 1912. Ein bemerkenswert erfolgreiches Stück war das „Spanische Ständchen“. Diese Komposition wurde oftmals von anderen Dirigenten in ihre Programme mit aufgenommen, wie von Albert Beuthan, Königl. Musik-Dirigent der Capelle des Füsilier-Regiments Fürst Karl Anton von Hohenzollern Nr. 40
Zeitungsberichte: Kölner Lokal Anzeiger vom 12. Juni 1890/Kölner Lokal-Anzeiger vom 4. August 1891/Kölner Lokal-Anzeiger vom 21. Juni 1892 und zwei Tage später vom 23. Juni 1892 und Kölner Lokal-Anzeiger vom 9. August 1892.
Ebenso der Dirigent des Städtischen Orchesters, R. Zerbe
Zeitungsberichte: Düsseldorfer Volksblatt vom 15. Juni 1890/Düsseldorfer Volksblatt vom 31. Juli 1892/Bürger-Zeitung für Düsseldorf vom 22. November 1894/Düsseldorfer Volksblatt vom 23. Mai 1895 und eine weitere Aufführung am 15. Dezember 1895/Bürger-Zeitung für Düsseldorf und Umgebung vom 30. April 1896 und am 4. August 1896/Düsseldorfer Volksblatt vom 8. August 1897/Bürger-Zeitung für Düsseldorf und Umgebung vom 17. Oktober 1897 und Bürger-Zeitung für Düsseldorf und Umgebung vom 1. Mai 1898. Beide Dirigenten änderten meist sämtliche anderen Programmpunkte, doch das „Ständchen“ blieb.
5. Alles aus Liebe, Konzert-Polka für Cornet à Piston oder B Trompete und Orchester
vorerst keine Aufführung nachweisbar Ankündigung auf der Rückseite eines Albums von Werken für Cornet à Piston oder B Trompete und Orchester Verlag Röder, Leipzig
Digitalarchiv Columbus State University Gleich anschließend findet sich das hier als Nr. 4 genannte Spanische Ständchen (3. Auflage) – mit Orchester, – Mit Militärmusik, – Mit Blechmusik. Ein deutliches Zeichen welchen Bekanntheitsgrad das Werk hatte.
6. Das Ende vom Liede, vieraktiges Lebensbild mit Gesang
„Im Stadttheater zu Zwickau gelangte am 3. März das vieractige Lebensbild mit Gesang: „Das Ende vom Liede“ von Siegfried Staak, Director des dortigen Stadttheaters, Musik von Max Eilenberg, zur ersten Aufführung und fand eine recht beifällige Aufnahme.“ Hamburger Fremdenblatt vom 8. März 1887
7. Aus lieber Zeit, Gavotte für Orchester, Hofmeister Katalog 1888
8. Goldschmidt`s Hämmerlein, Charakterstück für Orchester, Hofmeister Katalog 1888
9. Ein Manövermorgen, Charakteristisches militärisches Tongemälde,„Auch als Componist ist Herr Eilenberg bedeutend, wie sein großes militärisches Tongemälde bewies, welches zu den interessantesten Nummern des Programms gehörte.“ Hamburger Fremdenblatt vom 14. Mai 1889
10. Trotzköpfchen, Charakteristischer Rundtanz Op. 63, Die Reform vom 9. Juli 1891
„ist im Verlag von Karl R. Möckel’s Buchhandlung, Zwickau (Sachsen) erschienen.“ Freiberger Anzeiger und Tageblatt vom 26. August 1891
Staatsbibliothek zu Berlin Signatur: 55 NB 22213, Ergänzung: Verlag der Centralstelle für Literarische Bedürfnisse der Vergnügungsvereine / Carl R. Moeckel’s Buchhandlung
11. Adjüs Hamburg, Marsch , „Den Schluß des Programmes bildete der Marsch „Adjüs Hamburg“, den Herr Eilenberg „seinen lieben Freunden und Gönnern“ gewidmet hatte.“
Hamburger Fremdenblatt vom 3. August 1891
12. Silberglöckchen, Idylle Hofmeister Katalog 1891, Staatsbibliothek zu Berlin Signatur: DMS 107641
Silberglöckchen, Idylle für Klavier Verlag Max Leichssenring, Hamburg
13. Kaiser-Jäger-Marsch Düsseldorfer Volksblatt vom 24. April 1892
14. Süsse Heimath, Salonstück für Klavier, Staatsbibliothek zu Berlin Signatur: DMS 107640
Süsse Heimath, Salonstück für Klavier Verlag Max Leichssenring, Hamburg
15. Für Kaiser und Reich, Marsch Hamburger Fremdenblatt vom 7. Juli 1892
16. Ein geistliches Lied ohne Worte für Violoncello mit Orgel oder Klavier
Verlag Offenbach a.M., J. Andre, 1900 Hamburger Fremdenblatt vom 7. Juli 1900
17. No me olvides! / Vergissmeinnicht, Spanischer Walzer für Klavier Op. 71, vorerst keine Aufführung nachweisbar, dafür zwei Ausgaben:
Staatsbibliothek zu Berlin
Verlag Gebr. Reinecke, Leipzig 1914 Signatur: DMS 191032, weitere Ausgabe desselben Werkes: Verlag Loebel, Zittau Signatur: DMS 98119
18. Regina-Marsch für Klavier Op. 91 Verlag Emil Grude, Leipzig 1898
„Herrn Carl Wolf, Söhne freundschaftlichst zugeeignet“
Der Werktitel wird auf dem ersten Notenblatt mit „Regina-Fahrrad-Marsch“
angegeben. Vorerst keine Aufführung nachweisbar.
Musiksammlung/Handschriften und Nachlässe Ratsschulbibliothek Zwickau
Signatur: Mus.4°2508