Carl-Maria-von-Weber-Theater Bernburg (Saale)

Saal des Carl-Maria-von-Weber-Theaters, Foto: IMG Sachsen-Anhalt mbH / Siegfried Michael Wagner

Geschichte des Theaters

Das ehemalige Land Anhalt kann heute nur noch wenige seiner historischen Theatergebäude vorweisen. Eines davon ist das 1827 eröffnete Carl-Maria-von-Weber-Theater in Bernburg (Saale).
1825 gab Herzog Alexius Friedrich Christian dem damaligen Bauinspektor Johann August Philipp Bunge den Befehl, in Bernburg (Saale) ein Theater zu errichten, und am 02. März 1827 konnten die Bernburger zum ersten Mal eine Theatervorstellung in einem eigens dafür errichteten Gebäude genießen. Nach knapp einem Jahr Bauzeit wurde an diesem Tage das Herzogliche Schauspielhaus eröffnet.
In der wechselvollen Geschichte des Bernburger Theaters gastierten große Künstler wie 1829 der weltbekannte Geigenvirtuose Nicolo Paganini und im Herbst 1834 Richard Wagner.
Nach dem 2. Weltkrieg etablierte sich in Bernburg ein Musiktheater, das, in den letzten Jahren im Verbund mit dem Theater in Wittenberg, bis 1993 bestehen blieb.

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Foto: Bernburger Theater- und Veranstaltungs- gGmbH

Das Theater heute

Das Schauspielhaus wurde seit seiner Fertigstellung mehrmals saniert und umgebaut. Letztmalig von 1992 bis 1997. Die Bühnentechnik wurde modernisiert, Bühne und Zuschauerraum rekonstruiert und neue Kommunikations- und Sozialbereiche geschaffen. Das Theater ist eine zeitgemäße Spielstätte im Glanz der alten Zeit für alle Sparten der Theaterkunst.
Durch Gastspiele zahlreicher Bühnen kann der Theaterbesucher aus einem vielseitigen Angebot an Musiktheater, Schauspiel, Kabarett und anderem wählen. Mehrere Amateurtheatergruppen nutzen die gegebenen technischen Möglichkeiten und den reichen Fundus aus jahrzehntelanger Theatergeschichte.
Betrieben wird es wie das Metropol von der Bernburger Theater- und Veranstaltungs- gGmbH.

Weitere Informationen und Kontakt

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Helen Hahmann

Helen arbeitet freiberuflich für das Netzwerkbüro und ist die verantwortliche Redakteurin für das Projekt #volltemperament. Die promovierte Musikethnologin ist unter anderem Expertin für das Instrument mit den 1000 Namen, das in jede Hosentasche passt: die Maultrommeln, sowie für das Jodeln und die Jodlerwettstreite im Harz. Sie arbeitet darüber hinaus als Hörfunkautorin und Audiobiografin.