Netzwerktagung Musikland Sachsen-Anhalt 2025
in Kooperation mit der Staatskapelle Halle:

Kooperationen – Anspruch, Realitäten, Potentiale

14. – 15. November 2025, Neues Theater Halle (Saale)

Rückblick

Die Jahresnetzwerktagung 2025 des Musiklands Sachsen-Anhalt stand ganz im Zeichen der Kooperation. Gemeinsam haben wir konkrete Kooperationsprojekte beleuchtet, von erfahrenen Akteur:innen über bewährte Formen des Zusammenarbeitens gehört und in offener Runde darüber diskutiert, wie wir das kooperative Arbeiten im Musikland Sachsen-Anhalt künftig weiter stärken können.

Die Tagung selbst war eine Kooperation mit der Theater, Oper und Orchester GmbH Halle, Sparte: Staatskapelle. Eine ausführliche Nachlese wird an dieser Stelle veröffentlicht. 

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Podiumsgespräch: Kooperationen zwischen Anspruch, Realität und Potentialen

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Auf dem Podium diskutierten: 
 
  • Folkert Uhde (Intendant der Köthener Bachfesttage) 
  • Ilka Grießer (Kreismusikschule „Carl Loewe“)
  • Phillip Barczewski (Orchesterdirektor der Staatskapelle Halle)
  • Frauke Wetzel (Kulturstiftung des Bundes, Förderprogramm LOKAL)
  • Albrecht Carl Brandt (Jazzkollektiv Halle)
  • Moderation: Anett Krause

In zwei Werkstattgesprächen griffen wir die Inhalte aus dem Podiumsgespräch vertiefend auf. Zusätzlich zu den Podiumsgästen haben wir weitere Expert:innen eingeladen, die Einblicke in ihre Arbeit gaben. 

Werkstattgespräch 1: Kooperationen abseits großer Städte und wie die Kulturpolitik sie fördern möchte

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Werkstattgespräch 2: Herausforderung Ganztag –  Wie Musikschulen und -institutionen der Ganztagsschule mit Kooperationen begegnen

  • Kevin Aethner (LISA)
  • Ilka Grießer (Kreismusikschule „Carl Loewe“)
  • Andreas Kaluza (Landesverband der Musikschulen Sachsen-Anhalt e.V.)
  • Guido Käpernik (Magdeburger : Rock : Pop : Jazz : Schule)
  • Marie-Therese Mehler (Kindersingakademie der Stadt Halle (Saale)).

Aus dem Maschinenraum des Netzwerkbüros:

Die Musiklandpartie

Das Format Musiklandpartie bietet Interessierten die Möglichkeit, das Musikland Sachsen-Anhalt reisend zu erleben. Da die Netzwerktagung mitten in Halle stattfand, bot sich dank gutem Wetter die Gelegenheit direkt selbst auf Erkundungstour zu gehen. Joel Podolski vom Netzwerkbüro führte die Teilnehmer:innen entlang einer kleinen Kostprobe der Route durch Halle. 

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Kooperationen aus der Praxis des Musiklands Sachsen-Anhalt

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Beispiele spannender Kooperationen aus dem Musikland Sachsen-Anhalt wurden in kurzen Inputs vorgestellt. Anschließend wurde diskutiert.

  • Isabel Tönniges & Matthias Busch (IKIB Institut für Künstliche Intelligenz und Bühne) 
  • Hagen Jahn (Museumspädagogik Stiftung Händel-Haus Halle)
  • Andreas Porsche (Internationale Carl Loewe Gesellschaft)

Konzert: l’espoir de vivre

Derya Atakan (Gesang) und Serra Tavsanli (Piano) spielten Musik des in Köthen geborenen Komponisten Alfred Tokayer. 
Informationen zum WerkWerk Werk ist die Zusammenfassung von Gehäuse, Pfeifen und Windlade eines selbstständigen Teils der Orgel. Jedes dieser Teilwerke wird in der Regel mit einer eigenen Tastatur gespielt. und Leben des Komponisten finden Sie hier.
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Offene Bühne:

Alfred Tokayer

Im Rahmen des Workshops luden wir dazu ein, gemeinsam über ein Kooperationsprojekt nachzudenken, das sich mit Leben und Werk des aus Köthen stammenden jüdischen Komponisten Alfred Tokayer (1873–1944) beschäftigt. Im einleitenden Impuls berichtete Ari Schramm über bereits entstandene Initiativen in Köthen.

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Podiumsgespräch: Kooperationen in der Musikfestivalszene Sachsen-Anhalts

Im Rahmen der Abschlussrunde der Tagung sprachen wir über verschiedene Ansätze, erfolgreiche und weniger erfolgreiche Kooperationsprojekte sowie Möglichkeiten neuer Kooperationen zwischen Veranstalter:innen. Auf dem Podium saßen Vertreter:innen vom CoSy Festival, dem BURNINGSTONE Festival, sowie der Fêtes de la musique in Aschersleben, Halle und dem Netzwerk Fête de la musique Deutschland.

Helen Hahmann

Helen arbeitet freiberuflich für das Netzwerkbüro und ist die verantwortliche Redakteurin für das Projekt #volltemperament. Die promovierte Musikethnologin ist unter anderem Expertin für das Instrument mit den 1000 Namen, das in jede Hosentasche passt: die Maultrommeln, sowie für das Jodeln und die Jodlerwettstreite im Harz. Sie arbeitet darüber hinaus als Hörfunkautorin und Audiobiografin.