Eilenberg, Richard (1848 – 1927)

Max Eilenberg (links) mit seinem Bruder Richard

Familie

* 13. Januar 1848 in Merseburg, † 05. Dezember 1927 in Berlin

Der Vater des Komponisten, Johann Gottlob Eilenberg (1823-1863/64?), war Trompeter bei der 4. Eskadron des Königlichen 12. Husarenregiments. Die Mutter Auguste Dorothea Eilenberg, geb. Sachse (1820 – gestorben nach 1881), war die Tochter des Böttchermeisters Johann Valentin Sachse. Die Hochzeit fand am 11. Februar 1848 im Dom zu Merseburg statt. Gewohnt hat die Familie in der Oberen Breiten Straße 482 (ab 1908 Nr. 5) in Merseburg unweit der Ruine der Kirche St. Sixti. Das Haus steht nicht mehr. Gottlob Richard hatte vier Geschwister: Auguste Marie (geb. 1849), Carl Max Eilenberg (geb. 1853), Friederike Alma (geb. 1856) und Carl Gustav Paul (geb. 1857). Von eventuellen weiteren Geschwistern sind bisher keine Daten bekannt.

Ausbildung

Max Eilenberg erzählt in seinen „Plaudereien aus meinem Leben“, dass in der elterlichen Wohnung Musikproben stattfanden. Ebenso berichtet er über die Ausbildung im königlich preußischen Militär-Knabenerziehungs-Institut Schloss Annaburg, welches er, wie zuvor sein Bruder Richard, besucht hat:
„Die Musikschule war in zwei Klassen eingeteilt. Das Orchester der ersten Klasse bestand aus 60 Musikschülern und das der zweiten Klasse aus 50-70 Schülern. Jeder Schüler konnte sich zwei Instrumente, zu welchen er Lust hatte, wählen, um sich darauf ausbilden zu lassen. Ich wählte Trompete, Cello später noch Violine. Die Wirbeltrommel mußte jeder schlagen lernen. Nach der Konfirmation wurden wir zur ersten Musikschule versetzt, die sich in der Hauptsache mit guter und klassischer Musikpflege befaßte. Unsere Musikmeister waren Orlamünder [vermutlich Johann Orlamünder 1815-1889] und Sußmann. Sie unterrichteten uns in allen Fächern der Musik. Unter dem Kommandeur Oberst von Paris gestaltete sich die Schule zu einer Stätte der Kunst und Wissenschaftspflege.“
Diese umfassende Ausbildung wurde auch Richard Eilenberg zuteil. Im Alter von 16 Jahren soll er seine erste Konzertouvertüre komponiert haben. Verschiedene Quellen berichten übereinstimmend, dass Richard Eilenberg am Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 teilnahm.

Stettiner Jahre von 1873 bis 1889

1873 ging Richard Eilenberg an das Stadttheater von Stettin (heute Szczecin, Polen). 1873 bis 1875 finden sich keine Angaben zur Wohnanschrift. Auf Anfrage von Wolfgang Janka teilte das Stadtarchiv Stettin am 23.11.2009  folgende Wohnanschriften des Komponisten mit, wonach man seinen erfolgreichen Weg vom Konzertmeister zum Musikdirektor und Komponisten nachlesen kann.

  • 1876 Konzertmeister, Frauenstraße 36
  • 1877 Zivilkapellmeister, Fuhrstraße 10
  • 1880 Zivilkapellmeister, Bellevuestraße 22
  • 1882 und 1884 Kapellmeister und Musiklehrer, Birkenallee 28
  • 1886 Musikdirektor und Komponist, Birkenallee 28
  • 1888 Musikdirektor und Komponist, Scharnhorststraße 1

Am Stettiner Stadttheater, das zwischen 1849 und 1944 bestand, wurden Opern, Operetten, Schauspiel und Konzerte zur Aufführung gebracht. Neben der Tätigkeit am Theater komponierte Richard Eilenberg seine ersten 100 Werke. Darunter einige, die einen außergewöhnlichen Erfolg hatten. Diese besonderen kompositorischen Erfolge schufen die Voraussetzung dafür, dass Eilenberg in späteren Jahren als freier Komponist und Dirigent leben konnte.
Zu Beginn seiner Stettiner Zeit hat Richard Eilenberg Maria Kießling (16. Januar 1845 in Leipzig-18. August 1917 in Göhren auf Rügen) geheiratet. Anfang der 1880er nahm das Ehepaar, das keine eigenen Kinder hatte, eine Pflegetochter auf. Emilie Jung (1869 –1962) erzählt später: „Als Tochter eines Schauspielerehepaares wurde ich geboren. Nach dem frühen Tod meines Vaters nahm mich meine Mutter mit in die Welt. Sie sorgte sich, dass ich nicht die Schule stets wechselte, falls sie ein anderes Engagement bekam. Im Sommer 1878/79 waren wir in Stettin. Der Theaterkapellmeister Richard Eilenberg und seine Gattin gewannen mich lieb und machten meiner Mutter den Vorschlag mich ihnen zur Pflegetochter zu geben. Dies geschah und so genoss ich 30 Jahre ihre Liebe und, nach heutigen Begriffen, etwas strenge Erziehung.“

Berliner Jahre von 1889 bis 1927

Richard Eilenberg lebte ab Herbst 1889 als freier Komponist in Berlin, Bremer Straße 71. Dies war nicht nur durch die Erfolge seiner Werke, sondern auch durch die gleichzeitige erfolgreiche Entwicklung des Urheberrechts zum Schutz geistigen Eigentums schöpferischer Menschen möglich. „Die Gesellschaft der Autoren und Komponisten wurde gebildet, welche das Gesetz der Tantieme zur Anwendung bringen wollte, auch für Konzertkomponisten. Es bestand bereits seit 1871, aber nur Oper und Schauspiel bekamen Tantiemen. In den Versammlungen wurde heftig diskutiert, denn die Verleger wollten auch an der Tantieme beteiligt sein. Eilenberg war auch Mitglied dieser Gesellschaft geworden, viele Jahre vorher war er bereits Mitglied der Pariser Société des auteurs et compositeurs.
Energisch trat Eilenberg dem Ansinnen der Verleger entgegen, indem er ihnen klarlegte, welch kärgliches Honorar den Komponisten gezahlt werde für
Kompositionen, die später große Erfolge hätten und für die Verleger zu einem großen Geschäft würden, er erwähnte seine `Mühle im Schwarzwald`, `Wachtparde kommt`, `Petersburger Schlittenfahrt` und andere … Durch erhaltene Tantiemen und Pensionen der französischen Gesellschaft und deutsche Tantiemen und Verlegerangebote aus Amerika konnte der Künstler im hohen Alter, wenn auch bescheiden, sorglos leben.“ berichtet Emilie Jung.

Dazu der Brief des Komponisten vom März 1890 an den Verlag Zimmermann in Frankfurt:
„Lieber Herr Zimmermann!
… Ich habe in den Verlagschein einen kleinen Passus hinzugefügt, da es doch vielfach vorkommt, dass in öffentlichen Lokalen nur Pianisten sitzen, auch diese Aufführungen werden besteuert. Deshalb wäre es am angebrachtesten dass wir einfach in den Verlagschein setzen: wie ich es mit den Herren Verlegern bisher gehalten – „Alle öffentliche Aufführungen vorbehalten“. Ich muß darauf streng sehen, da es mir die französische Societe und demnächst die in Deutschland in Kraft tretende Tantiemenanstalt direkt vorschreiben.
Ich bemerke nochmals, dass ihr Vertrieb in keiner Weise geschädigt wird.
Verkaufen Sie nur recht tüchtig in Frankreich und Belgien, es soll mich freuen.
In der Hoffnung, dass wir uns nun endlich klar in der Sache sind, grüßt Sie bestens Ihr ergebener Richard Eilenberg“

Bei Konzerten, die den musikalischen Bogen von der Oper und Symphonie bis zur heiteren Muse spannten, stand fast immer sein Name auf dem Programm. In der Blütezeit der symphonisch besetzten Kurorchester gehörten seine Werke zu deren Repertoire. Das Badener Bezirks-Blatt (Baden bei Wien) verzeichnet im Rahmen der Kurkonzerte allein zwischen 9. Juli und 13. August 1891 die Aufführung von fünf verschiedenen Werken Eilenbergs.
Eine Besonderheit war es, wenn der Komponist bei einem Konzert seine Werke selbst dirigierte: „ … worauf Herr Rich. Eilenberg, mit stürmischem Applaus empfangen, das Podium betrat, um eine Reihe seiner älteren, bereits populär gewordenen Compositionen, sowie neue, eigene Tonschöpfungen zu dirigiren. … Aus allen diesen frischen und reizvollen Compositionen leuchtet ein hervorragendes Talent hervor, und der stürmische Beifall, der den einzelnen Nummern folgte, galt daher sowohl dem ausgezeichneten Componisten, wie dem tüchtigen Dirigenten.“ Hamburger Fremdenblatt vom 7. Juli 1892
Als Dirigent war Richard Eilenberg in vielen deutschen Städten zu Gast, aber auch in Russland, Italien und Skandinavien.
„Elb-Pavillion von heute, Dienstag, der 14. April 1888 bis Sonnabend inclusive: Grosses Extrakonzert ausgeführt von der auf 46 Mann verstärkten
Schumann`schen Capelle unter der Leitung des Komponisten Herrn Richard Eilenberg.“ Hamburger Correspondent
„Musikdirektor Richard Eilenberg ist für diesen Sommer als Dirigent der großen Konzerte in Pawlowsk verpflichtet worden.“ Berliner Börsen-Courier vom 19. April 1908

Pawlowsk war ein über viele Jahrzehnte besonders beliebtes Ausflugsziel der Petersburger Gesellschaft. Johann, Josef und Eduard Strauss waren dort mit ihrem Orchester viele Jahre zu Gast.
In der Zeit des ersten Weltkriegs starb am 18. August 1917 seine Ehefrau Maria Eilenberg in Göhren auf der Insel Rügen. Später heiratete er Dorothea Schulze (8. März 1889-8. Juni 1970). Richard Eilenberg starb am 5. Dezember 1927 an Altersschwäche und Herzlähmung. Die Beisetzung fand am 9. Dezember um 14.30 Uhr auf dem Friedhof Südwestkirchhof-Stahnsdorf statt.

Werke und Musikhistorische Bedeutung

Die 1880er und 1890er Jahre waren die Hochblüte der musikalischen Idyllen, Salon- und Charakterstücke. Richard Eilenberg erkannte die Zeichen der Zeit und schrieb nicht nur Walzer, Polkas, Gavotte, Galoppe, Ouvertüren, Märsche, Operetten, Ballette, Tongemälde und Suiten, sondern wurde ein Meister der Idyllen, Salon- und Charakterstücke. Von seinen rund 350 Werken erlangten bereits seine ersten Werke, wie das Salonstück „Schmeichelkätzchen“ Op. 25 (1881) und das Charakterstück „Die Heinzelmännchen“ Op. 29 außergewöhnliche Erfolge. Die Mazurka-Caprice „Blau Veilchen“ (1880) Op. 22 wurde sogar zu einem Lieblingsstück von Kaiser Wilhelm I.. Über den König Carl-Marsch Op. 27 berichtet das Merseburger Kreisblatt am 3. Mai 1881: „Richard Eilenberg in Stettin, hat von Sr. Majestät dem König Carl von Rumänien, einen prachtvollen Ring mit den Königlichen Initialien in Brillanten erhalten.“
Erfolgreiche Werke der heiteren Muse wurden in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts meist in mehreren Arrangements veröffentlicht. Dadurch sollte die große Zahl an musizierenden Laien die Möglichkeit erhalten, die Werke auf ihren jeweiligen Instrumenten und Besetzungen spielen zu können. Dass aber der Krönungsmarsch zur Feier der Krönung des Kaisers Alexander III. von Russland in über 40 verschiedenen Arrangements erschien, war ein Sensationserfolg!

Nicht nur gekrönte Häupter, sondern vor allem das Bürgertum wollte seine Musik hören und spielen, so dass fast in jeder klavierspielenden Familie Noten seiner Werke zu finden waren. Eilenbergs Musik wurde derart populär, dass z.B. „Die Mühle im Schwarzwald“ Op. 52 (1883) an einem Tag oft an mehreren Orten zur Aufführung kam. Der Galopp „Petersburger Schlittenfahrt“ Op. 57 (1884) blieb über Jahrzehnte hinweg beliebt und wurde u.a. von James Last arrangiert. Die Fischer Chöre sangen eine Chorfassung und André Rieu hat das Stück seit vielen Jahren in seinem Repertoire.
Das Internet schlägt für die Musik von Richard Eilenberg die Brücke von der Vergangenheit in die Zukunft. Auf YouTube sind mittlerweile mehr als 60 verschiedene Werke von Richard Eilenberg in einer Vielzahl von Aufnahmen aus den letzten 120 Jahren zu hören. Die Qualität der Aufnahmen und der Arrangements ist unterschiedlich. Das Internet ermöglicht heute seine Musik weltweit hören zu können. Jahr für Jahr kommen weitere Aufnahmen hinzu. Dadurch hat die Musik von Richard Eilenberg nicht nur eine erfolgreiche Vergangenheit erlebt, sondern auch eine positive Zukunft vor sich!

Werkverzeichnis
Friedhelm Kuhlmann hat zu den einzelnen Werken, soweit bekannt, die Verlage und das Erscheinungsjahr ergänzt. Man kann davon ausgehen, dass fast alle von den genannten Werken in einer Klavierfassung erschienen sind. Darüber hinaus wurde eine sehr große Zahl von Werken in einer Symphonieorchester-Fassung verlegt. Im Noten-Archiv in Baden bei Wien befinden sich 94 Werke in Salon- beziehungsweise Sinfonieorchesterbesetzung.
Wie in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts üblich gab es oft auch Fassungen für Klavier vierhändig, Militärkapellen, Salonorchester, Zither usw. Der Krönungsmarsch Opus 34 erschien in über 40 Arrangements.
Nicht zu allen Opus Zahlen konnten Werke zugeordnet werden. Friedhelm Kuhlmann führt ergänzend fast 40 Werke ohne Opus Zahl an.

Die Zusammenstellung ergibt ein umfassendes Bild über das vielfältige Schaffen des Komponisten: Idyllen, Salon- und Charakterstücke, Walzer, Polkas, Märsche, Ouvertüren, Tonbilder, Tongemälde, Suiten, Serenaden usw.  
Hinzu kommt die Instrumentierung bzw. das Arrangieren von Werken anderer Komponisten. Zwei bisher bekannte Beispiele seien genannt: „Sei nicht bös“, Lied aus der Operette „Der Obersteiger“ von Carl Zeller (WerkWerk Werk ist die Zusammenfassung von Gehäuse, Pfeifen und Windlade eines selbstständigen Teils der Orgel. Jedes dieser Teilwerke wird in der Regel mit einer eigenen Tastatur gespielt. ohne Opus Zahl von Friedhelm Kuhlmann genannt) und „La Gracieuse, Gavotte von F. Haagensen-Hansen (Wilhelm Hansen`s Musik-Verlag, Leipzig, siehe Verlagsanzeige).

Fast gänzlich unerforscht ist seine Schauspielmusik, die vor allem in seiner Zeit in Stettin zwischen 1873 und 1889 entstand. Nachweisbar sind:

  • Galloschen-Marsch aus der Zauberposse Die Galloschen des Glücks Op. 21 (1873)
  •  „Am 9. März 1874 trat das „Tyroler Theater“ im Victoria-Theater zu einer Benefizveranstaltung auf, in der u.a. „Schneewittchen und die sieben Zwerge“, ein Zaubermärchen in 5 Akten von Karl August Görner, Musik von Richard Eilenberg, dargeboten wurde.“ Anzeige in der Stettiner Zeitung Eine weitere Aufführung gab es laut Archivquellen  am 29. Dezember 1875 im Großherzoglichen Hof-Theater in Weimar.
  • Ein Liebes=Abenteuer in den Anlagen Lokal-Posse mit Gesang in einem Akt mit Musik von Richard Eilenberg (Inserat).

Bisher wurden in manchen Veröffentlichungen vier Operetten genannt, von denen keine Aufführungsdaten oder Notenmaterial bekannt waren: Comteß Cliquot, Der tolle Prinz, König Mydas und Marietta.
Mittlerweile sind zwei Operettenpremieren nachweisbar:

  • Am 29. März 1906 fand im Stadttheater Bautzen die Uraufführung seiner Operette „Comtesse Cliquot“ statt. „Herr Richard Eilenberg, nebst den Sängern (wurden) mit Beifall überschüttet.“  berichtet das Leipziger Tageblatt am 3. April 1906. Kein Notenmaterial vorerst bekannt.
  • Am 4. März 1912 berichtet das Dresdner Journal:  „`Der tolle Prinz` ist der Titel einer dreiaktigen Operette von Hans Forsten und Benno Sailer, zu der Richard Eilenberg die Musik geschrieben hat.“

Dieses Werk galt als verschollen. Im Jahr 2023 gelang es dem Merseburger Altstadtverein einen Klavierauszug der Operette „Der tolle Prinz“ aus dem Nachlass von Emilie Jung, Pflegetochter von Maria und Richard Eilenberg, zu erwerben. Auf die erste Seite schrieb Richard Eilenberg (1918):„Dieser Klavierauszug gehört zum Andenken an die Operette meinem lieben Pflegetöchterlein Emilie Jung“. 
Mittlerweile hat der Merseburger Altstadtverein den Klavierauszug gemeinsam mit anderen Unterlagen zu Leben und Werk von Richard Eilenberg an das Historische Stadtarchiv Merseburg übergeben.
„König Mydas“ ist bisher nur als Ouvertüre zur komischen Operette Op. 14 bekannt. „Marietta“ führt Klaus-Peter Koch nicht als Operette, sondern als Ballett „Marietta“ (Die fünf Sinne) an.

Hier können Sie das Werkverzeichnis nach Kuhlmann downloaden.

Quellen
Wolfgang Janka: Richard Eilenberg (1848-1927) Komponist und Musikdirektor, Merseburger Kreiskalender 2016.
Max Eilenberg: Plaudereien aus meinem Leben, Verlag Bautzener Nachrichten, 1925.
Sabine Schutte: Ich will aber gerade vom Leben singen. Über populäre Musik vom ausgehenden 19. Jahrhundert bis zum Ende der Weimarer Republik, rororo-Sachbuch 1987.
Emilie Jung: Erinnerung an einen Komponisten „Die Rose von Schiras“, in Unterhaltungsblatt Nr. 240, Beilage zu „Die Glocke“ vom 15/16. Oktober 1955.
Klaus-Peter Koch: Richard Eilenberg. Zwischen „Schmeichelkätzchen“ und „Fliegermarsch “, in: Hof- und Stadtmusik im historischen Anhalt (= Beiträge zur Regional- und Landeskultur Sachsen-Anhalts, H. 57), hrsg. von Kathrin Eberl-Ruf, Carsten Lange und Annette Schneider, Halle 2014, S. 131–150.
Thomas Eilenberg: Richard Eilenberg. Komponist und Musikdirektor, http://www.eilenberg.eu/ (abgerufen am 10. 1. 2026, 10.20 Uhr).
Christl Gilson: Internetliste der Werke von Richard Eilenberg, Februar 2023.
Christian Simonis: Laudatio zum 175. Geburtstag von Richard Eilenberg gehalten im Rahmen des Neujahrsempfanges der Stadt Merseburg am 19. Januar 2023.
(Kirchenbuch Merseburg, Schloss- und Domkirche St. Laurentii et Johannis baptistae, Militärregister, Taufen 1834-1857, S. 89, 94, 111, 119 und 126, Landeskirchenarchiv der EKM/Magdeburg, online bei www.archion.de, abgerufen am 6.1.2026).
Die Schreibweise der Mutter ist bei den Taufeintragungen der Kinder im Kirchenbuch Dorothee und bei der Eheschließung Dorothea. 
Brief März 1890, Archiv Verlag Zimmermann Frankfurt.
Sächsische Elbzeitung vom 9. Dezember 1927.
Lippspringer Anzeiger vom 11. Dezember 1927.
Kölnische Zeitung vom 10. Juli 1896.
Leipziger Tageblatt vom 3. April 1906.

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Helen Hahmann

Helen arbeitet freiberuflich für das Netzwerkbüro und ist die verantwortliche Redakteurin für das Projekt #volltemperament. Die promovierte Musikethnologin ist unter anderem Expertin für das Instrument mit den 1000 Namen, das in jede Hosentasche passt: die Maultrommeln, sowie für das Jodeln und die Jodlerwettstreite im Harz. Sie arbeitet darüber hinaus als Hörfunkautorin und Audiobiografin.