Das Heinrich-Schütz-Haus in Weißenfels: Musikermuseum und -begegnungsort mit Geschichte

Foto: transmedial

Im historischen Ortskern von Weißenfels steht das Heinrich-Schütz-Haus, ein Musikermuseum, Veranstaltungs- und Lernort. Schütz gilt als einer der wichtigsten Komponisten des frühen Barock und lebte Mitte des 17. Jahrhunderts gut fünfzehn Jahre in diesem Haus, das noch heute weitestgehend im Originalzustand zu besichtigen ist.

Auf drei Etagen führt die Dauerausstellung durch das Leben des Komponisten. Daneben werden historische Instrumente ausgestellt und vielfältige Klangbeispiele präsentiert. Ein zusätzlicher Museumspfad lädt zudem Kinder ein, Leben und Schaffen des Komponisten spielerisch zu entdecken. Der Festsaal im Obergeschoss des Hauses wird regelmäßig zur Bühne für Konzerte und andere Veranstaltungen, zu denen auch die historischen Instrumente zum Einsatz kommen können.  

Im 40. Jubiläumsjahr des Hauses besuchen wir Leiter Dr. Maik Richter in den Ausstellungsräumen. Im Interview erzählt er von der besonderen Geschichte des Hauses, den vielseitigen Angeboten für Jung und Alt und davon, wie aus einem Musikermuseum ein Musikerbegegnungsort wird. Auch auf die Frage, warum man sich im Heinrich-Schütz-Haus über Mäuse freut, findet man im Film eine Antwort! 

Ein Film aus unserer Reihe Musikland im Gespräch.

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Helen Hahmann

Helen arbeitet freiberuflich für das Netzwerkbüro und ist die verantwortliche Redakteurin für das Projekt #volltemperament. Die promovierte Musikethnologin ist unter anderem Expertin für das Instrument mit den 1000 Namen, das in jede Hosentasche passt: die Maultrommeln, sowie für das Jodeln und die Jodlerwettstreite im Harz. Sie arbeitet darüber hinaus als Hörfunkautorin und Audiobiografin.