Veranstaltungsort
Sie ist die erste nach 1989 neu errichtete Kongress- und Konzerthalle in den neuen Bundesländern: die Georg-Friedrich-Händel-Halle im Zentrum der Stadt Halle (Saale). Eröffnet im Oktober 1998 und benannt nach dem berühmtesten Komponisten der Stadt, ist sie laut Betreiberangaben „eine der größten und modernsten Konzert- und Tagungsstätten in Mitteldeutschland“. Eine offene Architektur aus Glas, Beton und Naturstein sowie ein großzügiges, helles Foyer prägen die bauliche Charakteristik der Halle. Betreiber im Auftrag der Stadt Halle ist aktuell die HÄNDEL HALLE Betriebsgesellschaft mbH, die im April 2013 durch die halleschen Unternehmer Matthias Winkler und Ulf Herden gegründet wurde.
Mit ihrer zentralen Lage am Salzgrafenplatz unweit des Hallmarkts auf der sogenannten „Spitze“ in unmittelbarer Nachbarschaft zum Funkhaus des MDR ist die barrierefrei zugängliche Halle gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Die zugehörige Tiefgarage bietet eine große Anzahl an Stellplätzen.
Die vom Berliner Architekturbüro Ulrich Borgert Architekten entworfene und mit modernster Technik ausgestattete Händel-Halle ist „Konzertsaal und multifunktionaler Veranstaltungsort in einem“. Hier finden Kongresse und Messen ebenso statt wie Konzerte, Musicals, Shows, Comedyauftritte und Tanzveranstaltungen.
Neben dem rund 1500 Zuschauer:innen fassenden großen Konzertsaal mit flexibler Bestuhlung können noch weitere Räumlichkeiten unterschiedlicher Größe für Anlässe wie Tagungen, Bildungsveranstaltungen oder Workshops genutzt werden. Der lichtdurchflutete „Kleine Saal“ mit einer Größe von 300 qm ist je nach Bedarf unterteilbar in vier kleinere Räume. Hinzu kommen ein Atelier und zwei kleine Tagungsräume.

Konzertsaal
Der weitestgehend mit Holz ausgekleidete, 1400 qm große Konzertsaal zeichnet sich durch eine besonders gute Raumakustik aus, die von Anfang an „höchste Priorität“ hatte. So überzeugt der Raum auch bei anspruchsvollen Konzertveranstaltungen, beispielsweise im Rahmen der renommierten Händel-Festspiele. Auch in den Seitenbereichen des Publikumsraums ist der Klang von guter Qualität. Der Rang steigt sehr steil an, sodass auch die letzten Publikumsreihen nie zu weit von der Bühne entfernt sind. Die 250 qm große Szenenfläche ist höhenverstellbar und kann flexibel als Bühne genutzt werden. So finden große Ensembles mit Orchester und Chor dort ebenso ideale Bedingungen wie Bands oder Solokünstlerinnen und -künstler.
Blickfang ist die von Johannes Klais aus Bonn im Jahr 2000 neu gebaute große Konzertorgel mit 56 RegisternRegister Reihe von Pfeifen gleicher Klangfarbe und unterschiedlicher Tonhöhe, die über einen Registerzug als Ganzes an- und ausgeschaltet werden können., die zur Genrevielfalt der Konzertangebote von Klassik bis Jazz und Pop beiträgt. In der Händel-Halle finden jedes Jahr auch die acht Sinfoniekonzerte der Staatskapelle Halle statt, die jeweils zweimal an aufeinanderfolgenden Tagen aufgeführt werden. Der Konzertsaal ist zudem eine der Spielstätten des Festivals Women in Jazz.
„Die hohen Ansprüche an die Qualität und die musikalische Offenheit haben dafür gesorgt, dass die Georg-Friedrich-Händel-Halle zu einem aktiven Zentrum des kulturellen Lebens in Sachsen-Anhalt geworden ist“, so der Kulturfalter.

Quellen, weitere Informationen und Kontakt
Website Georg-Friedrich-Händel-Halle (19.03.2026)
Kulturfalter – Dein Kulturmagazin und Veranstaltungsportal für Halle (19.03.2026)
Website Händel-Festspiele (19.03.2026)
Website Stadtmarketing (19.03.2026)
Ulrich Borgert Architekten (19.06.2026)