Allgemeines
Das Orgelbauermuseum ist ein Museum über das Leben und Wirken der Hausneindorfer Orgelbauer Adolph und Emil Reubke sowie über Ernst Röver. Es befindet sich in der ehemaligen preußischen Domäne, der „Burg“, mitten im Ortsteil Hausneindorf der Gemeinde Selke-Aue. Träger ist der Heimatverein Hausneindorf e. V.
Ausstellung


Im September 2013 wurde die Ausstellung zum Leben und Wirken der Orgelbauerfamilie Reubke eröffnet. Ein Raum widmet sich der Familie, der neben den Orgelbaumeistern Adolph und seinem Sohn Emil auch der Komponist Julius Reubke und der Organist und Musikdirektor Otto Reubke angehörten. Ein anderer Raum zeigt Bilder von Reubke-Orgeln und technische Details sowie originale Holz- und Zinnpfeifen.
Ein weiterer Raum widmet sich dem Schaffen des Orgelbaumeisters Ernst Röver, der nach dem frühen Tod von Emil Reubke die Orgelbauwerkstatt übernahm und zu einem modernen Betrieb ausbaute.
Pädagogische Angebote
Führungen durch die Ausstellung sind nach Voranmeldung möglich und erwünscht. Besucher:innen können zudem Musikaufnahmen von Reubke- und Röver-Orgeln von CD anhören. Ebenfalls nach Voranmeldung kann eine der schönsten Röver-Orgeln in der benachbarten Kirche besichtigt werden.
Neben dem Museum kann auch das „Musikzimmer“ mit einem Schrankpositiv mit vier RegisternRegister Reihe von Pfeifen gleicher Klangfarbe und unterschiedlicher Tonhöhe, die über einen Registerzug als Ganzes an- und ausgeschaltet werden können. ohne PedalPedal Klaviatur für die Füße., welches der Orgelbauerfamilie Röver als Hausorgel diente, besichtigt werden. Erbaut wurde es 1891 als op. 28. Die Hausorgel wurde erst 2016/2017 restauriert und im Mai 2017 eingeweiht.
Das Museum auf der Burg beherbergt zudem eine Heimatstube mit einer Dauerausstellung zum Ort Hausneindorf und zur Burg sowie zu weiteren Persönlichkeiten Hausneindorfs wie dem Leichtflugzeugbauer Hans Röver, dem Dampfpflugbauer Andreas Heucke und der Automobil-Legende Huschke von Hanstein.
Links
Heimatverein Hausneindorf e. V.
Das Orgelbauermuseum in Hausneindorf ist die 37. Station der mitteldeutschen Straße der Musik.