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Netzwerk-
Formate

Hier kommt das Netzwerk zusammen.

Forum Musikland

Viele Musikakteur:innen in Sachsen-Anhalt wünschen sich eine kontinuierliche Gelegenheit zu regelmäßigem Austausch untereinander. Das Forum Musikland gibt diesem Bedarf einen Raum. Seit Beginn der Arbeit des Netzwerkbüros treffen wir uns immer am letzten Donnerstag im Monat in einer Videokonferenz, in die sich alle am Musikland Sachsen-Anhalt interessierten Menschen direkt über unsere Website einwählen können. Wir eruieren und bündeln so relevante Themen, sammeln Informationsbedarfe aus dem Netzwerk und organisieren den Wissenstransfer. Musiker:innen, Vertreter:innen von musikalischen Vermittlungs- und Bildungseinrichtungen, Veranstalter:innen, Vereine, Musiklehrende und -lernende sind herzlich eingeladen, hier regelmäßig Ideen auszutauschen, Erfahrungen und Wissen zu teilen und voneinander zu lernen. 

28. Mai 2026
11:30 Uhr

Anfang Juni finden in Halle wieder die Händel-Festspiele statt, 2026 erstmals unter der Intendanz von Florian Amort. Das Programm steht unter dem Titel Mannsbilder: Helden, Herrscher, Herzensbrecher und beleuchtet in mehr als 80 Veranstaltungen, wie modern und vielschichtig Händel und seine Zeitgenoss:innen Geschlechterbilder schon im Barock verhandelten.  Das Team der Festspiele stellt das vielseitige Programm im Rahmen des Forums vor.

Wie immer wird es daneben Raum für eure Anliegen und Neuigkeiten geben: Themen, Projekt- oder Konzertankündigungen – wir freuen uns auf eure Beiträge!  

Das Forum Musikland findet ab 2026 immer am letzten Donnerstag im Monat um 11:30 Uhr als Zoomkonferenz statt. Im Juli, August und Dezember findet kein Forum statt. Über den untenstehenden Link kann man sich direkt einwählen. Die nächsten Termine sind die folgenden:

  • 25. Juni 2026, 11:30 Uhr
  • 24. September 2026, 11:30 Uhr
  • 29. Oktober 2026, 11:30 Uhr
  • 26. November 2026, 11:30 Uhr
musikland forum
Ansprechperson

Netzwerktagung

Mit der Netzwerktagung des Musiklands Sachsen-Anhalt haben wir ein jährliches Konferenzformat ins Leben gerufen, bei dem die Musikakteur:innen zu wechselnden Oberthemen zusammenkommen. In Workshops, bei Vorträgen oder in interaktiven Sessions arbeiten die Kolleg:innen aus ganz verschiedenen Bereichen der Musikszene – aus Institutionen, Bildungseinrichtungen oder Verbänden, Musiker:innen oder Verstanlter:innen – gemeinsam an relevanten Themen aus dem Netzwerk. Eine wichtige Rolle spielt auch bei der jährlichen Netzwerktagung der Austausch untereinander. 

Ansprechperson

Radio Musikland

Ab Januar 2026 gehen wir mit einem eigenen Format bei Radio CORAX in Halle auf Sendung.

Einmal im Monat widmen wir uns eine Stunde lang den Menschen, Ideen und Entwicklungen, die das Musikleben in Sachsen-Anhalt prägten und prägen. Mit Radio Musikland wollen wir einen kontinuierlichen Einblick in das Musikland Sachsen-Anhalt realisieren – informativ, aktuell und nah dran an den Menschen, die diese Vielfalt gestalten.

Die musikalische Vielfalt im Land reicht von großen Namen wie Bach und Händel, Schütz, Fasch und Loewe bis hin zu aktuellen Bands, Ensembles und Solokünstler:innen. Sie zeigt sich in traditionsreichen Institutionen wie Opern- und Konzerthäusern ebenso wie in freien Projekten und Initiativen, in großen Festivals und kleinen, experimentellen Formaten. Von Musikschulen und Hochschulen über Chöre, Orchester und Clubs bis hin zu einzelnen Akteur:innen, die mit neuen Ideen das Musikleben bereichern – die Musiklandschaft Sachsen-Anhalts ist breit aufgestellt. Dabei geht es nicht nur um unterschiedliche Genres, sondern auch um die Begegnung von Epochen und Stilen: Alte Musik trifft auf Heavy Metal, Volksmusik auf Jazz, Klassik auf Pop, zeitgenössische Kompositionen auf improvisierte Klangkunst. So entsteht ein dichtes Geflecht aus Tradition und Innovation, das den musikalischen Alltag in Sachsen-Anhalt prägt. In der Sendung stellen wir vor, wer hinter all dem steht, welche Geschichten die Szene bewegen und wo man die Ergebnisse live erleben kann. Neben Gesprächen und Hintergrundberichten gibt es Konzerttipps und vor allem: Musik. 

Übrigens: Dass Radio Musikland entstehen konnte, ist nicht selbstverständlich. Es setzt eine mediale Infrastruktur voraus, die kulturelle Vielfalt ermöglicht und unabhängigen Stimmen Raum gibt. Mit Radio CORAX verfügt Sachsen-Anhalt über einen freien, nichtkommerziellen Sender, der genau das leistet, nämlich: professionell betreut, redaktionell erfahren und offen ist für Kooperationen mit Akteur:innen aus dem Land. Für unsere Netzwerkarbeit ist das ein zentraler Faktor. Formate wie Radio Musikland sind nur möglich, wenn entsprechende Strukturen bestehen und als Teil einer vielfältigen Kulturlandschaft verstanden werden. Wir sind dankbar für die Zusammenarbeit und für die Möglichkeit, das Musikland Sachsen-Anhalt auf diesem Weg hörbar zu machen.

Empfangbar ist die Sendung auf der Frequenz von Radio CORAX in Halle und Umgebung. Wer außerhalb des Sendegebiets wohnt, kann alle Folgen im Nachhinein hier auf unserer Website anhören.

Radio Musikland läuft immer im Rahmen der Reihe Fokus Lokal am vierten Mittwoch des Monats um 19 Uhr und wird am darauf folgenden Samstag um 8 Uhr wiederholt.

Mit Radio Musikland haben wir ein neues Format ins Leben gerufen, das die Sichtbarkeit des Musiklands Sachsen-Anhalt auf neue Weise stärkt, nämlich im und durch das Medium Radio.

Unsere erste Ausgabe trägt den Titel „Wir hören dich, Sachsen-Anhalt“ und markiert den Auftakt einer nun monatlichen Sendereihe bei Radio CORAX. Zum Einstieg steht das Hören selbst im Mittelpunkt: Die Pilotfolge versammelt Musik aus ganz unterschiedlichen Kontexten des Landes und spannt einen Bogen von Bach bis Heavy Metal, vom Opernhaus bis zum Club, von Orgelklängen über Weill bis zum Dixieland. Die Zusammenstellung folgt keiner Hierarchie und keinem Repräsentationsanspruch, sondern zeigt vielmehr, wie breit, unterschiedlich und lebendig das musikalische Spektrum in Sachsen-Anhalt ist.

Mit Radio Musikland ergänzen wir ab 2026 unsere bestehenden Formate – etwa Netzwerktagungen, Fachveranstaltungen und projektbezogene Kooperationen, aber auch Reihen wie Musikland im Gespräch oder #volltemperament: 24 Klänge aus Sachsen-Anhalt – um eine öffentliche, regelmäßig zugängliche Plattform. Während andere Formate den fachlichen Austausch und die direkte Vernetzung vor Ort stärken, macht das Radioformat das Musikland akustisch erfahrbar und trägt seine Vielfalt in einen neuen Resonanzraum. Die erste Sendung stellt Musik aus Sachsen-Anhalt nebeneinander und lässt sie für sich sprechen. So entsteht das vielschichtige Bild eines Landes, dessen musikalisches Profil sich nicht auf einzelne Genres oder Orte reduzieren lässt. Diesen Ansatz führen wir in den kommenden Ausgaben weiter und setzen dabei immer mal wieder thematische Schwerpunkte.

Was bleibt von einem Komponisten, dessen Name aus dem Konzertleben verschwunden ist und dessen WerkWerk Werk ist die Zusammenfassung von Gehäuse, Pfeifen und Windlade eines selbstständigen Teils der Orgel. Jedes dieser Teilwerke wird in der Regel mit einer eigenen Tastatur gespielt. erst durch Zufallsfunde, Archivarbeit und Hartnäckigkeit wieder auftaucht? Die zweite Ausgabe von „Radio Musikland“ auf Radio CORAX setzt hier an: Sie erzählt von den Initiativen zur Bergung eines ganz besonderen musikalischen Schatzes, die wie so oft nicht von großen Institutionen ausgegangen ist, sondern von zivilgesellschaftlichen Initiativen, die vor Ort recherchieren, sammeln, einordnen und das Wiederhören überhaupt erst möglich machen. Im Fokus steht Alfred Tokayer (1900–1943): in Köthen geboren und aufgewachsen, Musiker und Komponist, 1943 im Vernichtungslager Sobibor ermordet. In Köthen hat eine lokale Initiative seit 2021 begonnen, zu Tokayers Leben und Werk zu recherchieren. Ausgehend von den für ihn und seine Familie verlegten Stolpersteinen auf dem Köthener Buttermarkt entwickelten sich Archivarbeit, Notenfunde und künstlerische Projekte. Schritt für Schritt wurden so der Mensch hinter den Noten, ein beeindruckender und jäh endender Lebensweg und ein Werkzusammenhang sichtbar.

Das Musikland Sachsen-Anhalt als großes und überregionales Netzwerk engagiert sich u.a. darin, Musikakteur:innen in Sachsen-Anhalt zu verbinden, zu vernetzen und fachlichen Austausch zu ermöglichen. Dazu gehört auch, lokale Initiativen zu unterstützen, die historische Bezüge neu erschließen und musikalisches Erbe recherchieren, bergen und vermitteln. Radio Musikland ist eines der Formate, mit denen wir Sichtbarkeit für ebendiese Akteur:innen und ihre Projekte herstellen. Im Rahmen der jährlich stattfindenden Netzwerktagung des Musiklands Sachsen-Anhalt diskutierten im November 2025 zahlreiche Akteur:innen aus dem ganzen Bundesland darüber, wie das Werk Tokayers aus der Vergessenheit geholt werden kann und inwiefern das Netzwerk dabei zu unterstützen vermag. Ein besonderes Highlight der Konferenz war schließlich der Konzertabend „L’espoire de vivre“, aus dem in der Sendung ein Mitschnitt zu hören ist. Derya Atakan (Gesang) und Serra Tavsanli (Klavier) interpretieren darin Werke Tokayers und stellen sie in einen aktuellen Aufführungszusammenhang.

Die dritte Episode von Radio Musikland stellt mit #volltemperament: 24 Klänge aus Sachsen-Anhalt ein besonderes Projekt des Musiklands Sachsen-Anhalt in den Mittelpunkt. Seit 2024 arbeiten wir an einer insgesamt 24-teiligen Kurzfilmserie und zeichnen das vielschichtigs Porträt der Musiklandschaft unseres Bundeslandes. Inspiriert sind wir dabei von niemandem geringerem als Johann Sebastian Bach und seinem Wohltemperierten Klavier: So wie Bach in 24 Präludien und Fugen die Gleichwertigkeit und Vielfalt aller Tonarten auslotet, versteht sich #volltemperament als eine filmische Komposition aus 24 eigenständigen, gleichberechtigten „Klangstücken“. Jede Episode steht für sich – und entfaltet zugleich im Zusammenspiel mit den anderen ein Panorama der musikalischen Vielfalt Sachsen-Anhalts.

Über das Projekt, über die Arbeitsweise und die besonderen Herausforderungen beim filmischen Erzählen über etwas, was man eigentlich in der Regel „nur“ hört, hat Anett Krause mit der zuständigen Redakteurin Helen Hahmann und mit Regisseur und Produzent Eike Goreczka gesprochen: Wie lässt sich Klang ins Bild übersetzen? Welche erzählerischen Zugänge wurden für #volltemperament entwickelt? Und wie entsteht aus einzelnen filmischen Perspektiven ein größerer Zusammenhang? Radio Musikland #3 ist eine Sendung über künstlerische Prozesse und filmische Erzählweisen und über ein Projekt, das sich die Erfahrbarkeit der musikalischen Landschaft Sachsen-Anhalts auf die Fahnen geschrieben hat.

Trotz der Gefahr. Erinnerungen an Alfred Tokayer von seiner Tochter Irene Currie

Ein Dokumentarfilm von Helen Hahmann und Robert Dobe

Alfred Tokayer aus Köthen begleitet das Musikland Sachsen-Anhalt seit seinen Anfängen. Ein Komponist, fast vergessen, und doch von eigener Stimme. In den vergangenen Jahren haben engagierte Menschen aus Köthen seine Wiederentdeckung vorangetrieben. Diesen Prozess unterstützen wir vom Musikland Sachsen-Anhalt auf verschiedenen Ebenen: Eine Folge unseres Filmprojekts #volltemperament: 24 Klänge aus Sachsen-Anhalt entstand an den Stolpersteinen der Familie Tokayer. Bei der Netzwerktagung 2025 in Halle erklangen seine Lieder in einem Konzert. Und mit dem Dokumentarfilm Trotz der Gefahr. Erinnerungen an Alfred Tokayer von seiner Tochter Irene Currie gibt es in Kürze ein weiteres Projekt mehr, das Leben und Werk Tokayers beleuchtet.

Die Musikwissenschaftlerin und Audiobiografin Helen Hahmann reiste 2024 nach Frankreich. Dort traf sie Irene Currie, die Tochter von Alfred Tokayer. Mehrere Tage lang begleiteten Hahmann und der Kameramann Felix Abraham die Begegnungen vor Ort, es entstanden viele Stunden Film. Daraus hat Helen gemeinsam mit dem Berliner Cutter Robert Dobe einen eindringlichen Dokumentarfilm gestaltet.

In dieser Ausgabe von Radio Musikland sprechen Anett Krause, Helen Hahmann und Robert Dobe über die Entstehung des Films, über die Arbeit am Material und über die Frage, warum Tokayer und seine Musik uns heute noch etwas angehen.

Trotz der Gefahr. Erinnerungen an Alfred Tokayer von seiner Tochter Irene Currie

Idee & Interview: Helen Hahmann

Dramaturgie & Schnitt: Robert Dobe

Kamera, Ton & Postproduktion: Felix Abraham

Tonmischung: Tilman Köhler

Ansprechperson

Tag der Musikfeste

Egal ob Klassik, Barock, Dixieland, Folk oder Rock. Egal ob institutionalisiert, ehrenamtlich, ob lokal verwurzelt oder international renomiert: Der Tag der Musikfeste ist der jährliche Treffpunkt der Musikfestszene Sachsen-Anhalts. Das Format schafft einen Rahmen für Austausch und Zusammenarbeit. So kann der Tag Ausgangspunkt verschiedenster Kooperationen sein. Uns liegt viel daran, in enger Zusammenarbeit mit den vielen Engagierten die Musikfeste in Sachsen-Anhalt prominent zu präsentieren und außerdem in einen verstärkten gemeinsamen Diskurs zu treten. Wie lassen sich Interessen bündeln, wo Synergien identifizieren oder herstellen? Wie können die Festivalmachenden in Sachsen-Anhalt zusammenarbeiten, gemeinsame Kampagnen organisieren und gemeinsam für die Musikszene im Land werben? Wie lassen sich künftig Tourismuskonzepte in die Festivalausführungen einbeziehen? Welche Vermittlungsprojekte waren erfolgreich und was hat gar nicht funktioniert? All das und vieles mehr kann hier besprochen werden.

Der erste Tag der Musikfeste fand im Juni 2024 in Dessau statt. Im Juni 2025 folgte der zweite Tag der Musikfeste auf Schloss Neuenburg in Freyburg. Wir bedanken uns vielmals bei den Macher:innen des Kurt-Weill-Fests Dessau und des montalbâne Festivals in Freyburg für die Einladungen! Eindrücke von den beiden Veranstaltungen sind unten zu finden.

Am 26. Juni 2026 laden wir gemeinsam mit unseren Kooperationspartner:innen vom Freundeskreis „Quedlinburg swingt“ e.V. und dem Dachverein Reichenstrasse e.V. zum dritten Tag der Musikfeste ins Kulturzentrum Reichenstrasse nach Quedlinburg ein. Die Anmeldung ist jetzt möglich. 

Ansprechperson

#volltemperament: 24 Klänge aus Sachsen-Anhalt

Eines der einflussreichsten und bahnbrechendsten Werke der Musikgeschichte entstand in Köthen:1722 vollendete Johann Sebastian Bach in einer Zeit höchst inspirierten Schaffens „Das wohltemperierte Klavier“. Es gibt auf der Welt wahrscheinlich keinen Klavierschüler und keine Klavierschülerin, die nicht mindestens eines dieser 24 Stücke einmal selbst gespielt hat.

Bach verfolgte die Idee, für jede Tonart Präludium und Fuge zu komponieren und zwar einmal in Dur und einmal in Moll. Damit wollte er zeigen, dass alle Tonarten gleichwertig nebeneinanderstehen können. Diese 24 Kompositionen sind herausragend auch für Hörende, weil sie eine große Klangvielfalt bieten, also abwechslungsreich, komplex und poetisch komponiert sind. Jedes der Stücke kann für sich stehen, jede Tonart steht gleichberechtigt neben der anderen.

Wir haben Bachs Konzept aufgegriffen und zum Kompositionsprinzip einer dokumentarischen Filmreihe gemacht, die in den Jahren 2024 und 2025 entsteht: #volltemperament. Sachsen-Anhalt in 24 Klängen. Jeder Film ist einem prägenden Aspekt der Musiklandschaft Sachsen-Anhalts gewidmet. Exemplarisch begleiten wir wesentliche musikalische Institutionen des Landes, bilden die faszinierende Orgellandschaft ab, hören uns durch die musikalischen Epochen, erinnern an Persönlichkeiten der Musikgeschichte, portraitieren das ganz alltägliche Wirken von Musiker:innen, legen das Ohr an die vielfältige Chorlandschaft, spüren die Zugänge zu zeitgenössischer Musik auf und feiern Projekte aus dem Bereich Popularmusik.

Johann Sebastian Bach hat es mit seinen 24 Kompositionen vermocht, abwechslungsreich, komplex und poetisch zu komponieren. Inspiriert von seinem Schaffen will auch #volltemperament einen neuen Zugang zur Musik Sachsen-Anhalts ermöglichen. Jeder der Kurzfilme kann für sich stehen und jeder steht gleichberechtigt neben dem anderen. Alle 24 Filme zusammen ergeben einen Überblick über das Klangspektrum Sachsen-Anhalts, der den Zuschauer:innen Lust machen soll, mehr von dieser Musiklandschaft zu entdecken und zu erleben.

Jeder Film ist ausgehend vom Klang gedacht. Was macht Sachsen-Anhalt als Musikland aus? Diese Frage ergründet #volltemperament. Wir erzählen Musikgeschichten von faszinierenden Menschen, imposanten Musikbauwerken und engagierten, musikalischen Ideen. #volltemperament will begeistern, neugierig machen und überraschen.

Die Serie ist eine gemeinsame Produktion von Musikland Sachsen-Anhalt und 42film und entsteht mit freundlicher Unterstützung von Werkleitz.

Stab
Buch und Regie: Eike Goreczka
Kamera: Felix Abraham
Ton: Claus Stoermer
Schnitt: Philipp Liebing
Redaktion: Helen Hahmann
Management: Sarah Fritze
Leitung: Anett Krause

Staffel 1

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ORGAN²/ASLSP

Es ist das langsamste Musikstück der Welt. Es dauert 639 Jahre, wird derzeit in der St. Burchardi-Kirche in Halberstadt aufgeführt und geschrieben hat es der amerikanische Komponist John Cage. Zur Aufführung bringt es das John-Cage-Orgel-Kunst-Projekt Halberstadt, dessen künstlerischer Leiter der Sozialwissenschaftler und Cage-Experte Rainer Neugebauer ist. Ein Klangwechsel findet nur alle paar Jahre statt, zuletzt am 5. Februar 2024.

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BachLAB

Es waren fünf Jahre, die Johann Sebastian Bach in Köthen verbrachte. Diese Zeit gehörte zu den intensivsten Jahren seines Lebens. Die Köthener Bachgesellschaft unter Folkert Uhde erweckt heute das schöpferische Potential jener Jahre wieder zum Leben und schafft für junge Musiker:innen die Gelegenheit, künstlerisch neue Wege zu gehen. BachLAB heißt eines der innovativen Arbeits- und Auftrittsformate, in dem die Flötistin Fiona Zimmermann auf die Cembalistin Laura Mingo Peréz und den Computermusiker Luis Miehlich trifft.

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Scherer 1624

Sie sei vergleichbar mit einem gut restaurierten Werk von Rembrandt: Sachsen-Anhalts älteste, spielbare Orgel aus dem Jahr 1624 steht in der St. Stephanskirche in Tangermünde. Gebaut wurde sie von Hans Scherer dem Jüngeren aus Hamburg, restauriert vom Potsdamer Orgelbauer Alexander Schuke. Im Juli 2024 feiert die Orgel ihren 400. Geburtstag mit einem Jubiläumsfestival.

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Ick wundre mir über jarnischt mehr

Der Humorist Otto Reutter war in den 1920er Jahren ein Aushängeschild des Berliner Wintergarten Varietés, ein richtiger Popstar. Geboren wurde Reutter 1870 in Gardelegen. An Reutters Geburtstag, dem 24. April eines jeden Jahres, erinnern die Kinder der Otto-Reutter-Grundschule an den „Star der Couplets“.

Staffel 2

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Blau-Weiß 1919 Hettstedt

2017 sind sie Weltmeister in den USA geworden: Der Hettstedter Spielmannszug „Blau-Weiß“ gehört zu den erfolgreichsten der Welt. Geprobt und trainiert wird im Probenraum und auf dem Sportplatz, und zwar eine physisch ausgesprochen anspruchsvolle Musikpraxis, bei der während eines Probentages locker 18 Kilometer mit Instrumenten um den Hals oder in der Hand gelaufen werden.

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Naturjodler

Andreas Knopf ist einer der besten Jodler, die es im Harz gibt. Die Jodlerwettstreite von Altenbrak, Altenau und Hasserode hat er bereits 44 Mal gewonnen. Das Jodeln im Harz hebt sich besonders durch seine komplexen Intervallwiederholungen von anderen Jodelregionen Mitteleuropas ab. Und ganz offenbar sind nicht nur die Harzer Berge eine ausgezeichnete Kulisse für diese oft bestaunte Gesangstechnik.

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Fantasia Upon One Note

Die Baroccaner sind ein ganz besonderes Ensemble:  Zweimal im Jahr treffen sich in der Musikakademie des Klosters Michaelstein junge Menschen aus ganz Sachsen-Anhalt und lassen sich gemeinsam auf diese 300 Jahre alte Musik ein. Mit Haut und Haar erspüren, erobern und erspielen sie sich die große, geheimnisvolle Welt der Barockmusik.

Staffel 3

Renaissance

Ein Klang aus vergangenen Tagen, ein Rhythmus, der durch die Jahrhunderte trägt – beim Wittenberger Renaissance Musikfestival erwachen nicht nur alte Klänge, sondern auch alte Tänze zu neuem Leben. Unter funkelnden Kronleuchtern bewegen sich Menschen in Tänzen, die einst Höfe und Feste erfüllten. In den Tanzworkshops des Wittenberger Renaissance Musikfestivals erwachen vergangene Jahrhunderte mit jedem Schritt, jeder Drehung zum Leben. Einst getanzt in prunkvollen Hallen, werden sie neu entdeckt von Menschen aus dem ganzen Land, die sich auf das Spiel von Musik und Bewegung einlassen.

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Der Ohrwurm

An dieser Schule in Wernigerode verschlingt einen die Freude am Klang. Das Landesgymnasium für Musik ermöglicht es jungen Menschen, sich ganz dem Singen zu widmen. Sie lernen außerdem dirigieren, erhalten Instrumental- und Gesangsunterricht. Es gibt nicht nur einen Chor, sondern gleich fünf. Das Aushängeschild der Schule, der Rundfunk-Jugendchor, ist das i-Tüpfelchen. Er erklingt seit 1951, war also bereits für hunderte junge Menschen ein Anker ihrer Schulzeit. Die Verbundenheit mit der Schule und dem Rundfunk-Jugendchor bleibt für viele ein Leben lang: Auch 50 Jahre nach dem Abitur treffen sich Alumni und aktuelle Schüler:innen zum gemeinsamen Singen. 

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Choose

Junge Menschen treffen sich in der Winterlandschaft des Klosters Michaelstein, um gemeinsam an einem besonderen Sound zu feilen – das ist die Landesjugendbigband Sachsen-Anhalt in ihrer Winterarbeitsphase. Im Mittelpunkt steht nicht nur das gemeinsame Musizieren, sondern auch eine besondere Premiere: Posaunistin Leonore Maria Lorek bringt ihre eigene Komposition mit, die Ralf Hesse für die Bigband arrangiert hat. Ein neuer Song entsteht, geformt durch Kreativität, Teamwork und den unverwechselbaren Klang der Bigband.

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Hochzeit in Galiläa

Wenn Steg und Korpus sich vereinen, spricht man im Instrumentenbau von einer Hochzeit – ein Moment, in dem aus einzelnen Teilen ein Ganzes wird, bereit, seinen Klang in die Welt zu tragen. So wie die Gitarre hier allgegenwärtig ist, ist die Oud im arabischen Raum mehr als ein Instrument: Sie ist Stimme, Geschichte, Identität. Der Film führt uns in die Werkstatt von Omar Shalash, einem Instrumentenbauer und Bewahrer eines jahrhundertealten Handwerks. Jeder Handgriff, jedes Stück Holz, jede fein geschwungene Linie erzählen von Tradition und der Suche nach Perfektion.

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Staffel 4

Prière sans paroles

Der Komponist Alfred Tokayer wurde am 21. März 1900 in Köthen geboren, 19 Tage vor ihm kam in Dessau Kurt Weill zur Welt. Im Gegensatz zu Weill kennen den Namen Alfred Tokayer heute nur noch viel zu wenige Menschen. Tokayer wirkte bis 1933 in Bremen und Berlin. Er schrieb Werke für Orchester, komponierte Kammermusik, Filmmusik und Lieder, war Arrangeur, Dirigent und Pianist. Wie Kurt Weill stammte auch Alfred Tokayer aus einer jüdischen Familie und musste deshalb 1933 ins Exil nach Frankreich fliehen. Großem Glück ist es zu verdanken, dass einige seiner Stücke gerettet werden konnten, darunter das Streichtrio Prière sans paroles. Erst 2007 wurden Tokayers Werke wiederentdeckt, über 60 Jahre nach seiner Ermordung durch die Nazis im Konzentrationslager Sobibor.

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Imagine

Mehrmals täglich läutet das riesige Turmglockenspiel, das Carillon, aus dem Roten Turm über die Dächer der Stadt Halle (Saale). Die klangmächtigen Glocken verschwimmen hinter den Geräuschen der Stadt, hinter Straßenbahnquietschen und Wochenmarkttrubel und erst am Sonntag, wenn es um den Turm von Halle etwas ruhiger wird, klingen die 76 Bronzeglocken in die Weite. Das hallesche Carillon ist Europas größtes Turmglockenspiel und das drittgrößte der Welt. Durch die Ausbildung neuer Glockenspieler:innen wie Davit Drambyan und durch die regelmäßige Einbindung in städtische Veranstaltungen hat sich Halle als impulsgebender Standort für die Glockenspielkunst etabliert.

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Hallelujah

Der Stadtsingechor zu Halle ist über 900 Jahre alt und zählt zu den ältesten Knabenchören Deutschlands. Er ist eng mit den Namen Schütz, Bach und Händel verbunden und eröffnet jedes Jahr mit dem Gassenhauer „Hallelujah“ die Händelfestspiele auf dem Marktplatz der Saalestadt. Ungefähr 80 Jungen im Alter von 9 bis 19 Jahren singen in diesem traditionsreichen Ensemble, das in den Franckeschen Stiftungen, im so genannten Chorhaus, beheimatet ist. Und hier entfaltet sich eine einzigartige Atmosphäre zwischen zischenden Bügeleisen, dem Stimmengewirr dutzender Jungen, dem Knarzen der alten Holztreppe und dem konzentrierten und klaren Klang aus dem Probensaal.

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Dixietrain

Heiß begehrt und nur einmal im Jahr erlebbar ist die Fahrt des Dixietrains: Die Harzer Schmalspurbahn verwandelt sich in eine fahrende Bühne. In jedem Wagen spielt eine andere Band und während die alte Dampflok durchs Selketal schnauft, wechseln sich Trompeten, Klarinetten und die Rhythmen von Banjos von Abteil zu Abteil ab. Der Dixietrain gehört seit 2004 zu den Quedlinburger Dixieland- und Swingtagen und ist weit mehr als eine Zugfahrt. Zwischen Gesprächen, Musik und vorbeiziehender Landschaft entsteht eine einzigartige Atmosphäre, die man so nur hier erleben kann.

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Staffel 5

Human

Die letzten drei Alben dieser Rockband, die zu den erfolgreichsten in Sachsen-Anhalt zählt, stiegen in den Charts bis auf Platz 26. Annisokay spielen seit Jahren mit bemerkenswerter Resonanz Metalcore. Sie kombinieren melodischen Clean-Gesang mit aggressiven Shouts, elektronischen Elementen und eingängigen Refrains — ein Sound, der ihnen eine stetig wachsende Fanbasis und internationale Tourneen eingebracht hat. Frontmann und Band-Gründungsmitglied Christoph Wieczorek ist nicht nur Gitarrist und Clean-Sänger, sondern auch Produzent und Toningenieur und betreibt das Studio Sawdust Recordings im Süden von Halle, wo viele Annisokay-Produktionen, aber auch zahlreiche Projekte anderer Bands entstanden sind und entstehen.

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9 to 5

Weißenfels ist bekannt als Musikstadt. Präsent vertreten sind der Komponist Heinrich Schütz, der die geistliche Vokalmusik des Frühbarock prägte, und der Orgelbauer Friedrich Ladegast, der im 19. Jahrhundert mehr als 200 Orgeln erbaute. Fragt man, welcher Musik in Weißenfels in der Gegenwart eine zentrale Bedeutung zukommt, dann muss man ohne Zweifel an erster Stelle die Musicalaufführungen in der Stadt nennen. Seit Anfang der 1990er Jahre sind Musicals aus Weißenfels nicht mehr wegzudenken. Schuld daran trägt die Musiklehrerin des Goethegymnasiums Edwina Teichert. Sie war es, die zusammen mit ihren Schüler:innen begann Musicals einzustudieren. Die ehemaligen Schüler:innen waren Feuer und Flamme: im Laufe der Jahre gründeten sich zwei eigenständige Vereine, die Musicals auf die Bühne bringen. Und so gibt es seit über 30 Jahren kaum ein Jahr, in dem die Weißenfelser:innen nicht ein Musical auf die Beine stellen.

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Das Berglied

Spitzt die Ohren! Der säuselnde Klang des Brummeisens lockt zum Zuhören und Verweilen. Der Hallesche Kinderliedermacher Toni Geiling hat im Laufe der vergangenen 20 Jahre einen ganzen Reigen wunderschöner Lieder für Kinderohren kreiert. In seiner Musik treffen sich Verschmitztheit, Humor, Fantasie und die Lust an Melodie und Klang. Violine spielen lernte Geiling einst in Köthen. Für die musikalische Prägung haben dann mehrere Jahre mit Musiker:innen in Irland gesorgt. Es folgten Abstecher nach Australien und Neuseeland, bis er mit viel Folk im Blut nach Halle zurückkehrte.

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Ansprechperson

Musiklandpartie: Das Musikland reisend entdecken!

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Sachsen-Anhalt steckt voller Musik. Egal, ob in der Stadt, auf dem Land, in den Harzer Bergen oder entlang der vielen Flüsse: Überall kann man Orte entdecken, an denen Musik gelebt wird oder Musikgeschichte geschrieben wurde. Besonders schön entdecken lässt sich all das reisend, sei es auf dem Rad, spazierend oder auch ganz anders. Aber welche Routen bieten sich für Musikbegeisterte besonders an und welche Orte sind wie am besten zu erreichen? Diese Fragen beantworten wir in Zukunft im Rahmen unseres neuen Formats Musiklandpartie. Nach und nach werden wir Material für verschiedene Routen veröffentlichen, entlang derer man das Musikland Sachsen-Anhalt bereisen kann.

Umfassende Guides mit detaillierten Informationen zu den Stationen entlang der Route machen wir auf verschiedenen Wegen zugänglich: in der Tourenapp outdooractive und als Booklet zum Mitnehmen. Nach und nach wollen wir einen kleinen Reiseroutenkatalog für alle Menschen bereit stellen, die unser fantastisches Musikland reisend erkunden möchten. Alle Touren können selbständig absolviert werden. Künftig laden wir darüber hinaus zu gemeinsamen Touren ein, bei denen neben der Radtour, dem Spaziergang und den authentischen Musikorten auch Musiker:innen die Reisenden mit musikalischen Darbietungen begleiten.

Für unsere erste Route haben wir die Expertinnen schlechthin für Fahrradtouren entlang von Musikorten für eine Kooperation gewonnen: Die Musikerinnen Mareike Neumann und Anna-Oppelt von Bach by Bike haben die allererste Musiklandpartie für uns entwickelt, nämlich eine Radtour von Weißenfels nach Naumburg. Einen Bericht über die Erprobung der ersten Route am 10. Mai 2025 finden Sie hier.

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Die zweite Musiklandpartie erzählt die kleinen und großen Musikgeschichten der heimlichen Kulturhauptstadt Sachsen-Anhalts: Halle (Saale). Entlang eines ausgiebigen Spaziergangs durch die Stadt lassen sich einige Schätze ihrer musikalischen Geschichte und Gegenwart entdecken.

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Die dritte Musiklandpartie ist aktuell in Arbeit. Bald könnt ihr auf dem Elberadweg von Schönebeck nach Magdeburg radeln und dabei außergwöhnliche Musikorte erkunden.

Ansprechperson

Musikland im Gespräch

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Mit „Musikland im Gespräch“ haben wir ein Interviewformat ins Leben gerufen, mit dem wir Musikakteur:innen und ihre konkreten Arbeitsumfelder kennenlernen können. Wir treffen ganz verschiedene Menschen, deren Gemeinsamkeit ihre bemerkenswerte Leidenschaft für die Sache der Musik in unserem Land ist. In den Gesprächen interessieren uns die Visionen und Ideen unserer Gesprächspartner:innen für die Zukunft Sachsen-Anhalts als Musikland, wir sprechen über aktuelle Herausforderungen und ganz persönliche Zugänge zur Musik.

Alle "Musikland im Gespräch"-Interviews

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Ansprechperson

An unserem Tisch // Hintergrundgespräche

runter tisch musikland sachsenanhalt
© Musikland Sachsen-Anhalt
Angelehnt an das Format eines „Runden Tischs“ veranstalten wir regelmäßige Gesprächsrunden zu drängenden Fragen und Themen aus dem Musikland. Zuletzt haben wir Komponisten aus Sachsen-Anhalt mit den Organisator:innen und künstlerischen Leiter:innen der Landesauswahlensembles zusammen gebracht und diskutiert, wie sich künftig der Anteil an Neuer Musik aus Sachsen-Anhalt in die Repertoires der Ensembles bringen lässt.

Musikland Lab

Mit dem Musikland Lab schaffen wir einen Raum für innovative Projekte, kreative Formate und spannende Kooperationen, in dem Akteur:innen des Musiklands Sachsen-Anhalt gemeinsam an zukunftsweisenden Fragestellungen arbeiten können.

Im Zentrum des Musikland Labs steht die kollaborative Zusammenarbeit an konkreten gemeinsamen Projekten. Wir wollen die Zusammenarbeit von Menschen aus den verschiedensten Bereichen der Musikszene und damit Wissen- und Kompetenzaustausch fördern. Das Musikland Lab zielt darauf ab, neue Formate für neue und alte Zielgruppen zu entwickeln. Ob Workshops, Konzerte, digitale Präsentationsformate oder Bildungsangebote – wir wollen durch gezielte Kooperationen und Partnerschaften den Zugang zur Musik für alle Menschen in Sachsen-Anhalt erleichtern und die Vernetzung der Musikszenen vorantreiben.

Helen Hahmann

Helen arbeitet freiberuflich für das Netzwerkbüro und ist die verantwortliche Redakteurin für das Projekt #volltemperament. Die promovierte Musikethnologin ist unter anderem Expertin für das Instrument mit den 1000 Namen, das in jede Hosentasche passt: die Maultrommeln, sowie für das Jodeln und die Jodlerwettstreite im Harz. Sie arbeitet darüber hinaus als Hörfunkautorin und Audiobiografin.